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24. Januar 2020: Erste positive Auswirkungen der Verkehrswende für Burgdorf und Lehrte

Im Rahmen der Diskussion um die notwendige „Verkehrswende“ hat die Regionsversammlung ein 10-Punkte-Programm beschlossen. Rudolf Alker, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion in der Region Hannover weist auf folgende Vorhaben hin, die in diesem Rahmen für die Städte Burgdorf und Lehrte von Bedeutung sind:
  • Das zum 15.12.2019 gestartete Angebot der SprintH-Linie-900H mit kostenlosem WLAN und USB-Anschluss wird zur nächsten Fahrplanänderung (Dezember 2020) noch einmal verbessert: Die Linie soll über das A2-Center hinaus zum Hauptbahnhof verlängert werden. Die Taktung soll dann von 30 auf 15 Minuten verkürzt werden! Somit ist dann auch eine direkte Anbindung in die Innenstadt von Hannover möglich.
  • Die JugendnetzCard wird auf die Auszubildenden ausgeweitet. Das betrifft in der Region ca. 30.000 junge Menschen, die für 15 € im Monat das ganze Jahr in der Region den ÖPNV nutzen können.
  • Es soll eine Seniorenkarte für ältere Menschen, die aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, für 30 € im Monat geben.
  • Im Rahmen des Programms „10.000 Stellplätze für Bike-and-Ride“ soll auch in Lehrte analog zu Wunstorf ein vollautomatischer Fahrradturm gebaut werden.
  • Laut Mitteilung der Regionsverwaltung ist die Erweiterung des Hauptbahnhofes in Hannover um die Gleise 15/16 nunmehr in die Kategorie „Vorrangiger Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen worden. So besteht endlich die Aussicht auf eine Realisierung im Laufe der nächsten Jahre und damit verbunden die Möglichkeit, auch eine engere Taktung des S-Bahn-Verkehrs anzugehen.
  • Ungeachtet dessen laufen die Planungen, die Bahnsteige in Aligse, Otze und Ehlershausen zu verlängern auf Hochtouren. Das schafft die Möglichkeit, sog. „Langzüge“ einzusetzen, die das zu Spitzenzeiten hohe Fahrgastaufkommen nachhaltig besser verteilt.

Wir werden weiterhin die DB darauf drängen, dass die Ausfälle vor allem der beliebten S6 möglichst vermieden werden. Auf die hohen Bußgeldzahlungen würden wir seitens der Region gern verzichten, wenn die Züge pünktlich entsprechend Plan fahren würden. Was nutzt ein angestrebter Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr, wenn man sicherheitshalber mit dem Auto zum Bahnhof fahren muss, um im Eventualfall dieses bei Ausfall des Zuges nutzen zu können.

  • Ergänzend teile ich mit, dass im Rahmen der Baumaßnahmen Kreisstraßen in 2020 geplant ist, die K112 /OD Beinhorn-Burgdorf den Radweg dort auf 2,50 m zu verbreitern und die Sanierung der Fahrbahn durchzuführen. Dafür stehen 1,7 Mio € zur Verfügung.

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