Lena Ehrhardt
Lena Ehrhardt

Lena Ehrhardt

Mehr als nur ein Name auf dem Wahlzettel.


DAS BIN ICH. 

Lena Ehrhardt, 42 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Die Liebe hat mich von Schillerslage nach Hülptingsen gebracht – und hier bin ich längst zu Hause. Meine Familie und ich leben in diesem wunderschönen Burgdorfer Ortsteil und fühlen uns hier sehr verbunden.


Ich arbeite als Dentalhygienikerin (B.Pr.) in einer Zahnarztpraxis und bin als Referentin an der Zahnärztekammer Niedersachsen tätig. Dort widme ich mich unter anderem der Ausbildung angehender Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker – einer der höchsten Fortbildungsqualifikationen in unserer Berufsgruppe.
Ehrenamtlich engagiere ich mich seit vielen Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr.
Als Stadtausbildungsleiterin der Stadtfeuerwehr Burgdorf habe ich gemeinsam mit meinem Ausbilderteam neue Einsatzkräfte auf ihre Aufgaben vorbereitet. Für die Regionsfeuerwehr habe ich den Fachbereich „Vereinbarkeit von Familie, Feuerwehr und Beruf“ mitgegründet und mich als Regionsfrauensprecherin auch weit über die Stadtgrenzen Burgdorfs hinaus engagiert.
Beruf, Familie und Ehrenamt prägen meinen Blick auf Politik. Ich kenne den Alltag zwischen Arbeit und Familie, weiß, was ehrenamtliches Engagement bedeutet, und erlebe, wie unterschiedlich die Bedürfnisse von Kindern, Erwachsenen und älteren Menschen sein können.
Dabei habe ich gelernt: Gute Ideen allein reichen nicht. Man muss sie auch umsetzen.
Das gilt für meinen Beruf genauso wie für mein Ehrenamt. Während der Corona-Zeit habe ich als Stadtausbildungsleiterin daran mitgewirkt, die Feuerwehrausbildung auch unter schwierigen Bedingungen möglich zu machen. Künftige Einsatzkräfte einfach nicht auszubilden, war für mich keine Option.
Ich habe Themen und Erfahrungen aus der Feuerwehr bis in den Niedersächsischen Landtag getragen und mich dafür eingesetzt, dass die Bedürfnisse der Ehrenamtlichen gehört und bei Entscheidungen berücksichtigt werden.
Schon 2015 habe ich bei der Planung neuer Feuerwehrhäuser darauf hingewiesen, dass sich die Feuerwehr verändert – und dass sich diese Veränderungen auch in unseren Gebäuden widerspiegeln müssen. Feuerwehrhäuser müssen für alle funktionieren, die dort ihren Dienst leisten.
Damals wurde diese Forderung noch belächelt. Heute zeigt sich, dass sich etwas bewegt: Was vor zehn Jahren noch ungewöhnlich erschien, wird zunehmend selbstverständlich – zum Beispiel ein geschlechtergerechtes ⚥-WC im neuen Feuerwehrhaus Schillerslage.

Für mich zeigt das: Veränderung beginnt oft damit, Dinge anzusprechen, bevor sie selbstverständlich sind. Genau diesen Blick möchte ich auch in den Stadtrat einbringen.

DAS WILL ICH. Ich möchte keine Politik machen, die nur auf dem Papier gut
klingt. Mich interessieren die Dinge, die im Alltag der Menschen einen
Unterschied machen.


Vier Themen sind mir dabei besonders wichtig:


EHRENAMT STÄRKEN. Burgdorf lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen – in Feuerwehren, Vereinen, Initiativen, sozialen Einrichtungen und vielen anderen Bereichen. Wer seine Freizeit für andere einsetzt, verdient mehr als Dankesworte. Ich möchte, dass Ehrenamtliche vernünftige Rahmenbedingungen, zeitgemäße Ausstattung und echte Unterstützung bekommen. Dazu gehören für mich auch moderne Feuerwehrhäuser und gute Bedingungen für die Kinder- und Jugendfeuerwehren.
Ehrenamt darf nicht selbstverständlich genommen werden.

MOBILITÄT, DIE FÜR ALLE FUNKTIONIERT. Bei Verkehrsplanung denke ich gern in 9 – 40 – 80.
Kann ein 9-jähriges Kind seinen Weg zur Schule, zum Sport oder zu Freunden sicher und möglichst selbstständig zurücklegen?
Kann ein 40-jähriger Mensch im Alltag unkompliziert zwischen Fahrrad, Bus, Bahn und Auto wählen – auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkauf oder mit der Familie?
Und kann ein 80-jähriger Mensch auch dann noch selbstständig unterwegs sein, wenn das Auto vielleicht keine Option mehr ist?
Für mich ist das ein einfacher Maßstab für gute Mobilität: Unsere Wege und Verkehrsangebote sollten nicht nur für diejenigen funktionieren, die jung, fit und mit dem Auto unterwegs sind.
Dazu gehören sichere Fuß- und Radwege, gut erreichbare und barrierefreie Haltestellen, verlässliche Busverbindungen, der Sprinti-Rufbus und eine bessere Anbindung unserer Ortsteile.
Besonders wichtig ist mir dabei die Selbstständigkeit von Kindern und Jugendlichen. Sie sollten nicht für jeden Weg auf das Elterntaxi angewiesen sein. Gleichzeitig profitieren von sicheren Querungen, guten Gehwegen und übersichtlichen Straßen auch ältere Menschen.
Wenn Mobilität mit 9 und mit 80 funktioniert, funktioniert sie meistens auch mit 40.
Genau so möchte ich Verkehrsplanung in Burgdorf denken: vom Menschen aus und für jede Generation.
Mobilität bedeutet Selbstständigkeit und Teilhabe.

SELBSTÄNDIG ÄLTER WERDEN. Eine älter werdende Gesellschaft braucht mehr als Pflegeplätze.
Ich möchte, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem vertrauten Umfeld leben können. Dazu gehören erreichbare Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte genauso wie barrierefreie Wege, gute Mobilitätsangebote, Begegnungsmöglichkeiten und unkomplizierte Beratung.
Wir sollten nicht erst darüber nachdenken, was Menschen brauchen, wenn sie Unterstützung benötigen.
Wir müssen unsere Stadt heute so gestalten, dass wir morgen gut in ihr älter werden können.

STARKE ORTSTEILE. Burgdorf endet nicht am Stadtkern. Unsere Ortsteile haben eigene Strukturen, eigene Gemeinschaften und manchmal ganz andere Herausforderungen als die Innenstadt.
Deshalb möchte ich, dass ihre Perspektive frühzeitig gehört wird – nicht erst dann, wenn Entscheidungen schon gefallen sind. Gute Anbindung, funktionierende Infrastruktur und lebendige Dorfgemeinschaften sind für mich keine Nebenthemen. Sie gehören zu einem Burgdorf, in dem man gerne lebt.

SO MÖCHTE ICH POLITIK MACHEN. Ich möchte zuhören, nachfragen, unterschiedliche Erfahrungen zusammenbringen und daraus Entscheidungen entwickeln.
Dabei darf man auch neue Wege ausprobieren und manchmal Dinge anders machen, als man es bisher gewohnt war.

Denn Kommunalpolitik sollte nicht darin bestehen, immer wieder zu erklären, warum etwas nicht geht. Sie sollte vielmehr fragen: Was ist möglich und wie können wir es möglich machen?
Ich habe nicht auf jede Frage sofort eine fertige Antwort. Und ich glaube auch nicht, dass das die Aufgabe von Politik ist. Gute Entscheidungen entstehen, wenn man zuhört, Wissen zusammenbringt, Argumente abwägt und bereit ist, Lösungen gemeinsam zu entwickeln.
Pragmatisch. Gemeinsam. Mit frischen Ideen.

UND ICH BIN NICHT ALLEIN. Politik ist für mich Teamarbeit. Denn eine Stadt wie Burgdorf lässt sich nicht von Einzelnen gestalten. Dafür braucht es Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Ideen und Blickwinkeln, die gemeinsam Verantwortung übernehmen und bereit sind, miteinander um die besten Lösungen zu ringen.
Mit Andrea Buhndorf, Matthias Paul, Katharina Thalemann, Andreas Weiß, Susanne Paul, Martin Helms, Birgit Meinig, Stefanie Schütte, Tayyar Duran, Philipp Ruser, Josef Kunisch, Andre Ohnhold, Julian Kienast, Sven Voigt und Torsten Carl treten ganz unterschiedliche Menschen für die SPD Burgdorf an.
Wir kommen aus verschiedenen Generationen, Berufen und Lebenssituationen. Wir setzen unterschiedliche Schwerpunkte und werden sicherlich auch nicht bei jeder Frage derselben Meinung sein.
Und genau das finde ich gut.
Oder etwas weniger politisch ausgedrückt:
JUNGES GEMÜSE.
FRISCHE IDEEN.
FÜR BURGDORF.
Ich kandidiere für den Stadtrat, weil ich meine Erfahrungen einbringen, Verantwortung übernehmen und unsere Stadt mitgestalten möchte.
Für heute. Für morgen. Für uns.

Andrea Buhndorf, unsere Bürgermeisterkandidatin • Buhndorf für Burgdorf. Kompetenz mit Herz❣️