Frühlingsempfang der Burgdorfer SPD am 31. März: Ein inhaltsreicher Wahlkampfauftakt!

 
Foto: Dethard Hilbig
 

Das Jürgen-Rodehorst-Haus war gut gefüllt beim traditionellen Frühlingsempfang der Burgdorfer Genossen. Etwa 100 Menschen suchten Platz zum Zuhören, zum Austauschen von Ideen und zur Einstimmung auf den bevorstehenden Wahlkampf.

 

Ahmet Kuyucu, Vorsitzender des Burgdorfer Ortsverbands, freute sich besonders über den Besuch von Caren Marks, Mitglied des Bundestages und Thordies Hanisch, Mitglied des Landtages – beide für die SPD.

Mit einer schwungvollen Rede setzte Bernd Lange den Auftakt für den Burgdorfer Europa-Wahlkampf. „Wir wollen keine Populisten im Europäischen Parlament, die die Idee des vereinten Europas aus der nationalistischen Ecke torpedieren“ – damit rief er zum einen dazu auf, das Wahlrecht zu nutzen, die Europa-Idee als Garant für den Frieden voran zu bringen. Lange sprach die Handelspolitik an, für die er als Vorsitzender des Handelsausschusses im Europäischen Parlament steht: Fairer Handel ist die Voraussetzung einer Politik auf Augenhöhe.

Der bevorstehende Brexit ist eine große Belastung: „Am besten für alle wäre es, die britischen Partnerinnen und Partner würden bei uns bleiben.“

Den zweiten Akzent des Frühlingsempfangs setzte Matthias Paul, der den Wahlkampf um das Bürgermeisteramt in Burgdorf eröffnete: „Ich will Bürgermeister aller Burgdorferinnen und Burgdorfer werden – und ich bin dafür durch meinen Beruf und durch das, was ich kann, sehr gut vorbereitet.“ Mut hat ihm das überzeugende Ergebnis der Kommunalwahl gemacht. Er hatte aus dem Stand 871 direkte Stimmen errungen.

Matthias Paul hat den Beruf des Pastors ergriffen, nachdem er eine akademische Ausbildung durchlaufen hat: „Da wird einem nichts geschenkt, es geht darum, neue Sachverhalte in kurzer Zeit zu erfassen und zu bewerten. Als ausgebildeter Gemeindeberater (interner Unternehmensberater) bin ich Experte für eine gute Zusammenarbeit von Menschen auch in einer großen Verwaltung.“ Die Arbeit in der Südstadt hat nicht nur eine geistliche Dimension (Religion ist und bleibt Privatsache), sondern erfordert auch ein großes Geschick in der Verwaltung und im Management. „Schauen Sie, was wir gemeinsam in der Südstadt aufgebaut haben – und dort sehen Sie, was ich kann.“ Matthias Paul verwies unter anderem auf die Planung und den Betrieb der Paulus-Krippe in den Anfangsjahren – eine Einrichtung, die sich allseitiger Beliebtheit erfreut. „Ich bin ein politischer Mensch, und ich stehe für das Konzept des lebenslangen Lernens. Daher freue ich mich darauf, unsere Heimatstadt mit Ihnen und Euch gemeinsam zu gestalten – im Blick auf die Stärkung der Wirtschaftskraft, im Blick auf eine lebendige Innenstadt und im Blick auf ein bezahlbares Wohnen für alle.“

Der Handy-Fotowettbewerb – von den Burgdorfer Jusos organisiert – fand eine große Resonanz. Gewonnen hat Sieglinde Foitlinski aus Otze, die sich über den „Burgdorf-Gutschein“ sehr gefreut hat. Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen ist es geplant, den Wettbewerb im nächsten Jahr zu wiederholen.

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