Von Aachen durchs Revier bis zur Bielefelder „Alm“

 
Foto: Dieter Hurcks
 

Fotoschau über die Deutsche Fußballroute NRW: erlebnisreiche 820 km per Fahrrrad!

Von Aachen bis Bielefeld führt die Deutsche Fußballroute NRW nicht nur vorbei an zahlreichen berühmten Stadien, die der Fernsehzuschauer durchweg nur von innen zu sehen bekommt, sondern auch durch das Ruhrgebiet. Hier war einst ein Zentrum der Stahlindustrie und des Bergbaus, von dem noch heute vielerorts Spuren zu finden sind. Das Ruhrgebiet war und ist auch eine Wiege der Sozialdemokratie.

 

Insofern passt der Veranstaltungsort, das Jürgen-Rodehorst-Haus der Burgdorfer SPD gleich neben dem Bahnhof, optimal zum Thema der digitalen Fotoschau, die der gebürtige Dortmunder Dieter Hurcks am Donnerstag, 26. April, ab 19 Uhr dort vorführt. Hurcks, Jahrgang 1949, hat bis zu seinem 13. Lebensjahr nahe des durch Borussia Dortmund bekannten Borsigplatzes, unweit des Hoesch-Stahlwerks, seine Kindheit verbracht. Deswegen, so sagt der 1983 nach Burgdorf übergesiedelte Journalist im Unruhestand, „war diese Radtour für mich auch eine Reise in die eigene Vergangenheit“. Von Staub und Dreck, der vom Himmel regnete, ist heute allerdings nicht mehr die Rede. Im Gegenteil: „Wer etwa auf dem Tetraeder bei Bottrop steht und übers Revier schaut, der wundert sich, wie grün dieses Land heute ist“.


Los geht die über 800 km lange Radreise beim Aachener Tivoli, das inzwischen durch einen Neubau ersetzt ist. Durch den Hürtgenwald führt die Tour über Düren nach Köln, von dort entlang des Rheins über Leverkusen nach Dormagen. Nächstes Ziel ist Mönchengladbach mit seinem imposanten, weit außerhalb der Stadt gelegenen Stadion. Von Düsseldorf erreicht der Radler nach Durchquerung des Neandertals bald Wuppertal mit seiner berühmten Schwebebahn. Über einen der vielen nordhein-westfälischen Bahnradwege rollt es sich, ist man erst mal oben, bequem nach Hattingen und von dort am Ufer der Ruhr bis Duisburg, wo
sie in den Rhein mündet. Über Oberhausen führt die Tour zum wohl bekanntesten Relikt der Industriekultur, der Zeche Zollverein in Essen, dann über Gelsenkirchen und Bochum nach Dortmund. Imposant erscheint dort das 1974 eröffnete „Westfalenstadion“ dem Radler, wenn er, aus dem Tal der Emscher kommend, die Eisenbahnbrücke unterquert und plötzlich wie vor einer riesigen Wand steht: dem Stadion des BvB, heutiger bindestrich-freier Name: Signal Iduna Park. Klar, dass auch der Borsigplatz an der Deutschen Fußballroute liegt. Über Hamm und Münster wird Bielefeld erreicht, wo die Reise an der „Alm“ zu ende geht.


Eine ausführliche Beschreibung der Radreise findet sich auf der Webseite des Autors unter www.radtouren.net. Radelfreunde können sich dort zudem anhand von rund 130 Erfahrungsberichten Anregungen für eigene Radtouren holen. Trailer bei YouTube geben einen kleinen Vorgeschmack nicht nur auf diese rund 90-minütige Fotoschau, sondern auf viele weitere.

Nach 45 Minuten ist eine Pause eingeplant. Der Eintritt ist frei!

borussia-park-mgbFoto: Dieter Hurcks

Nachfolger des Stadions am Bökelberg: der Borussia-Park in Mönchengladbach.

bad aachenFoto: Dieter Hurcks

Aachen ist auch eine Kurstadt - hier beginnt die Deutsche Fußballroute NRW

signal.iduna-park_dortmundFoto: Dieter Hurcks

Das Westfalenstadion in Dortmund hat die größte Stehplatztribüne Europas

tetraederFoto: Dieter Hurcks

Vom Tetraeder hat nicht nur der Autor einen weiten Blick über das heute grüne Ruhrrevier

zeche-zollverein-essenFoto: Dieter Hurcks

Landmarke im Revier: Förderturm des Industriedenkmals Zeche Zollverein in Essen

 
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